Schmuggel, Schmuggel und noch mal Schmuggel.

Alles war verboten, aber alles war gefragt.
Eine Goldgräber Stimmung bei allen Beteiligten.

Damals traf man in Kopenhagen viele „Schmuggler“ beim Einkauf. Es gab nur 2 Grosse und viele kleine dänische Porno Anbieter.

Die PKWs standen immer um „die Ecke“, damit niemand das Kennzeichen sehen konnte. Denn ein Anruf bei der Zollfahndung, und die Ware wäre an der Grenze „futsch“ gewesen. Ein neuer Einkauf war dann fällig.

Manche dänischen Anbieter hatten auch nur den Umsatz im Kopf und „telefonierten“ äfter. Man musste schon zu den Grossen im Pornogeschäft gehären, um seinen Einkauf erst in Deutschland an Mittelsmänner zu zahlen. Somit hatten die Dänen das Risiko des Grenzübertrittes. Aber sie hatten kein Risiko, da sie einige Zällner auf der Gehaltsliste hatten.

Oft hatte ich den Grenzübertritt des Pornotransportes mit meinem PKW begleitet. Der mit Porno überladene 7,5 Tonner mit dänischem Kennzeichen wurde sehr freundlich durchgewunken, und mich mit meinem Hamburger Kennzeichen „filzten“ sie. Egal, meine Ware war durch und musste nicht wieder bestellt werden.

Wenn anschliessend im grenznahen Deutschland die heisse Ware von uns übernommen wurde, musste alles sehr schnell gehen. Meistens geschah dieses in der Dunkelheit. Pkws mit „D“ – Kennzeichen und Fahrzeuge mit „DK“ – Kennzeichen sahen, zusammen parkend, nicht gerade nach einem Familientreff aus.

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Bis Mitte der siebziger Jahre (1975 Freigabe der Pornografie) waren alle Tätigkeiten im Hardcorebereich mit einem Risiko* verbunden. Selbst Verträge im Handel mit Hardcore waren sittenwidrig und dadurch nichtig. Es war nicht einfach, eine HC.Filmproduktion zu dieser Zeit kaufmännisch legal zu führen.

Von wegen freie Liebe in den Siebzigern. OK, man sprach endlich frei über den Sex. Aber die Girls waren immer noch sehr prüde und öffneten sich erst bei „Androhung“ von guter Bezahlung. Selbst der Analverkehr musste extra entlohnt werden. Wenn sie nicht wollte, steckte der Regisseur ihr Geldscheine (natürlich gerollt) in den PO. Dann ging es voll zur Sache.

In meinen Filmen gab es nur echte Gefühle und viel Sympathie miteinander, da VIAGRA noch nicht erfunden war. Ein kleines Problem waren die Reinigungskosten. Damals waren die Modelle immer natürlich heiss und hinterliessen dementsprechend ihre Liebespfützen. Auch die Männer verloren oft unkontrolliert ihr Sperma.

Ja. ja die siebziger Pornojahre, alles war noch sehr natürlich und für damalige Verhältnisse sehr spektakulär.

*Risiko= Steuerfahndung, Zollfahndung, Kriminalpolizei und vieles mehr.

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